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- Unternehmenswissen im technischen Service verfügbar machen

SerWiss Abschlussveranstaltung am 27. Februar 2023

WO ?
Zentrum für das Engineering Smarter Produkt-Service Systeme (ZESS)
Hans-Dobbertin-Str 8
44803 Bochum

WANN ?
Montag, 27. Februar 2023
13:30 – 18:00 Uhr
Gemeinsamer Ausklang bei Getränken und Fingerfood

Der Titel des Dokuments
Uhrzeit Programm
13:30 - 14:00 Ankunft der Gäste
14:00 - 14:15 Eröffnungsworte
14:15 - 14:45 Wissensmanagement mit KCS und Intelligent Swarming (pro accessio)
14:45 - 15:15 Wissenszentrierte Arbeitsgestaltung im technischen Service bei acp systems (acp, remberg)
15:15 - 15:30 Pause
15:30 - 16:00 Unternehmensweites Wissensmanagement bei Automatic-Systeme Dreher (Dreher, Innosoft, ELO)
16:00 - 16:45 Besuch der Impulsstände
16:45 - 17:15 Prototyp "TeamViewer Secretary" zur digitalen Unterstützung im technischen Service (TeamViewer)
17:15 - 17:45 Knowledge-as-a-Service: Wissensbasierte Geschäftsmodelle (Ruhr-Universität Bochum)
17:45 - 18:00 Reflexion und Ausblick
Ab 18:00 Gemeinsamer Ausklang bei Getränken und Fingerfood

Anmeldung zur Veranstaltung

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist kostenlos.
Für bessere Planbarkeit bitten wir um Anmeldung bis zum 10. Februar 2023

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre E-Mail Adresse korrekt eingegeben ist.
Wir nutzen Ihre E-Mail Adresse, um Sie über Neuigkeiten zur Veranstaltung und zum Veranstaltungsort zu informieren.

Während der Veranstaltung werden Fotos gemacht. Durch Anmeldung zur Veranstaltung erteilen Sie Ihre Einwilligung  entsprechend Art. 7 EU-DSGVO zur Nutzung und Verbreitung von Bildnissen Ihrer Person, die während der oben genannten Veranstaltung entstehen. Falls Sie dies nicht möchten, melden Sie sich einfach zu Veranstaltungsbeginn bei der/dem Fotograf/in.

A / Wissensbasierte Geschäftsmodelle

Jahrzehntelang galten Technologieführerschaft und Innovationsfähigkeit als Erfolgsgaranten im Anlagen- und Maschinenbau. Inzwischen setzen verkürzte Innovationszyklen sowie der zunehmende internationale Wettbewerb und der damit verbundene Preisdruck die Investitionsgüterhersteller stark unter Druck. Produktbegleitende Dienstleistungen werden als Differenzierungsmerkmal im internationalen Wettbewerb immer wichtiger. Das Wissen über Produkte, Prozesse und Lösungsstrategien ist die zentrale Ressource in der Service-Arbeit. Wenn es gelingt, sämtliches erforderliches Wissen in digitaler Form am Einsatzort zur Verfügung zu stellen, können Service-Einsätze durch eigene Service-Mitarbeiter, aber auch durch Dritte (Mitarbeiter von Servicepartnern oder Kundenmitarbeiter aus der Instandhaltung) erbracht werden.

Wir zeigen, warum Sie Wissen nicht mehr nur als wertschöpfende Ressource betrachten, sondern das Potenzial von Wissen  innerhalb eines Geschäftsmodells nutzen sollten. Wir liefern Beispiele, wie sich ihr Geschäftsmodell im Hinblick auf Wertangebot, Wertschöpfungsarchitektur und Ertragsmodell verändern kann und wie Sie das Wertangebot Wissen nutzen können, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.

B / Wissenszentrierte Arbeitsgestaltung

Um für die Service-Arbeit der Zukunft sämtlichen Akteuren (Service-Mitarbeitern des Herstellers, Servicepartnern und Instandhaltungsmitarbeitern des Kunden) aktuelles Service-Wissen vollständig und in strukturierter Form zur Verfügung stellen zu können, muss in den Service-Prozessen sichergestellt sein, dass neues, im Service-Einsatz gewonnenes Wissen auch für zukünftige Einsätze verfügbar gemacht wird.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie in Ihrem Unternehmen Schritt für Schritt wissenszentrierte und effiziente Arbeitsprozesse gestalten können. Die Umsetzung erfolgt in Anlehnung an die Knowledge-Centered-Service (KCS) Methodik, die zum Ziel hat Wissensmanagement so zu organisieren, dass es sich nahtlos in den Arbeitsalltag integrieren lässt. Sie erfahren, wie Sie bestmöglich IST-Analysen des Unternehmens (Prozesse und digitale Infrastruktur) erstellen,  Soll-Prozesse und Ziele definieren und welche Relevanz die Unternehmenskultur für eine erfolgreiche Umsetzung spielt. Außerdem geben wir konkrete Beispiele für die prozessuale Gesaltung der Servicearbeit und weisen auf Stolpersteine bei der Umsetzung hin.

C / Digitale Unterstützung im technischen Service

Für eine wissenszentrierte Arbeitsgestaltung in Anlehnung an KCS ist eine geeignete Software- und Hardwareunterstützung notwendig. Gemeinsam mit unseren Anwendungspartnern haben wir für eine optimale Servicearbeit Softwaresysteme ausgewählt, die zeitgleich den speziellen Anforderungen von KMU im Anlagen- und Maschinenbau gerecht werden. Entstanden ist ein Mix aus Ticketsystem, Field-Service-Management und Wissensmanagement in Kombination mit Enterprise-Content-Management.

Wir zeigen Ihnen, auf was Sie in einem Softwareauswahlprozess achten sollten und wie sie möglichst strukturiert einen Anforderungskatalog für den Funktionsumfang einer Software erstellen können. Außerdem erklären wir, warum Sie möglichst früh auch die relevanten Mitarbeiter*innen in die Softwareauswahl einbeziehen sollten.

Neben Software gilt es die Mitarbeiter*innen auch mit geeigneter Hardware für eine digitale Servicearbeit auszurüsten. Je nach Tätigkeit kommen für eine effiziente Servicearbeit verschiedene Endgeräte in Frage. Wir zeigen, wann es sich lohnt eine digitale Datenbrille einzusetzen und wann Tablet, Smartphone oder vielleicht auch der Laptop die bessere Wahl sind. Der Fokus liegt stets darauf, Fach- und Erfahrungswissen „in-the-workflow“ ohne Mehraufwand zu erfassen und damit für zukünftige Einsätze verfügbar zu machen.